S-Bahnsurfen in Mumbai

Gateway of India

Den heutigen Vormittag haben wir erst einmal relaxt und uns von unserer Rundreise erholt. Am Nachmittag bin ich mit Hiren eine Runde S-Bahnsurfen gewesen ;-). Wir sind mit dem Zug ins Zentrum von Mumbai gefahren. Wie bei so vielen Sachen in Indien, muss man auch hier etwas Geduld mitbringen. Das fängt schon beim Kauf eines Tickets an. Eine lange Schlange vor den Ticketschaltern zeigt an, dass dies jetzt erstmal ein Weilchen dauern kann. In welcher Reihe man steht ist dabei erst mal vollkommen unwichtig, am Schalter zählt dann sowieso nur, wer am lautesten hier (oder was man auch immer auf Hindu dem Ticketverkäufer zuruft) schreit und mit dem Geldschein wedelt.

Wenn der Zug einfährt, sollte man schauen, was vorne dran steht, wo der Zug hinfährt. Die Anzeigetafel auf dem Bahnsteig ist da für den ungeübten Europäer nicht verständlich. Das Ziel wird nur durch einen Buchstaben angegeben, z.B. C wie Churchgate. Wenn Stationen an der Anzeigetafel angezeigt werden, dann handelt es sich hierbei um die Stationen, wo der Zug nicht hält.

Beim Einsteigen sollte man darauf achten, dass man auch dort in der Klasse einsteigt, für die man ein Ticket gelöst hat und auch dass man nicht versehentlich in dem „Ladies“-Abteil einsteigt und entsetzte Blicke der Damen auf sich zieht (Oopsie).

Ein richtiges Abfahrtssignal gibt es nicht, daher sollte man sich beim Einsteigen beeilen. Zumindest muss man sich keine Sorgen machen, in der Tür eingeklemmt zu werden, da die Türen eh nicht geschlossen werden und dann ruhig mal einen Moment das S-Bahnsurfen genießen. Der Fahrtwind tut bei den schwül-warmen Temperaturen richtig gut.

In der City angekommen, ging es erstmal weiter in Richtung Hafen zum Gateway of India. Im Zentrum selbst sieht man bei vielen Gebäuden noch den Einfluss von der britischen Kolonialzeit. Unweit vom Gateway of India befindet sich das Taj Hotel, wo vor ziemlich genau einem Jahr der Bombenanschlag in Mumbai stattgefunden hatte. Von dem Anschlag selbst ist am Hotel nichts mehr zu sehen, da dies komplett wieder renoviert wurde. Jedoch war der Anschlag selbst ein gr0ßes Thema in den indischen Medien, gerade auch vor dem Hintergrund, dass in den USA zwei Täter gefasst wurden und bei einem Beziehungen zum amtierenden pakistanischen Premierminister festgestellt wurden.

Abschließend gab es heute Abendessen in einem internationalen Standardrestaurant. 😉 Big Mac gibt es hier nicht, dafür aber den Big Maharaja Chicken. Ich habe mich für ein indisches Gericht entschieden, Paneer Wrap.

Fazit: Lieber in einem normalen Restaurant ein Veg Thali essen. Ist günstiger, man bekommt mehr und es schmeckt lecker. 😉

Tata,

Gimli

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