Kaffeefahrt durch den Norden

Nachdem der gestrige Tag bereits schon sehr erlebnisreich war, hielt die Nacht noch eine weitere Überaschung parat. Wir konnten wunderbar die Nordlichter am Nachthimmel beobachten.

Trotzdem hieß es am heutigen Morgen wieder früh aufstehen, da wir einen weiten Weg vor uns hatten. Bevor es los ging haben wir uns aber noch unseren Hauswasserfall, den Godafoss angeschaut, dessen Rauschen uns die letzten zwei Nächte begleitet hat.

Unser erstes Ziel auf der Tour war Akureyri, die Hauptstadt des Nordens und mit ca 17.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Islands. Akureyri hat einen schönen Botanischen Garten, der sich besonders in den Sommermonaten lohnt zu besuchen.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Nonnahús des Jesuiten und Kinderbuchautor Jón Sveinsson, dessen Erzählungen von Nonni und Manni und deren Verfilmung als Serie mit dafür verantwortlich sind, dass ich so sehr von Island begeistert bin.
Einen Kaffeestop machten wir im Café Paris, wobei es nur bis 2013 so hieß und inzwischen den Namen „Blaa Kannan“ (Blauer Krug) trägt.

Weiter ging es immer an der Nordküste entlang, deren Straßen inzwischen prima ausgebaut sind und wir die dortige Steilküste bewundern konnten. Leider schlug aber das Wetter um und als wir an unserem nächsten Ziel in Glaumbær ankamen, stürmte es und es regnete in Strömen.
Glaumbær ist ein altes Gehöft, dessen Gebäude aus Torf bestehen und das im 19. Jahrhundert entstanden ist und im heutigen Museum das damalige Leben zeigt.
Sehr zu empfehlen ist das Café Áskaffi beim Museum. Ein Kaffee-und-Kuchen-Stopp ist dort einfach ein Muss. Innen selbst ist das Kaffe ein eigenes Museum.

Der Besuch der Seerobbenbänke bei Hvammstangi musste sprichwörtlich leider, auf Grund der Wetterbedingungen ins Wasser fallen.

Morgen steht dann die letzte Etappe unserer Rundreise auf dem Programm.

Bis bald,

Gimli

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