Sports and Rock’n’Roll

Meinen letzten Tag in Dublin verbrachte ich, um noch einige Sehenswürdigkeiten mir anzuschauen, die noch auf meiner Liste standen.

Aviva Stadium

Heute morgen ging es raus zum Aviva Stadium. Bereits 1872 wurde in der Lansdowne Road, wo sich das heutige Stadion befindet, eine Mehrzweck-Sportanlage errichtet. 1878 fand hier das erste internationale Rugbyspiel zwischen Irland und England statt. Es ist somit das erste Rugbyfeld auf internationaler Ebene und das älteste Sportstadion in Europa überhaupt.

Das heutige Stadion ist eine moderne Arena, in der Fußball-, Rugby- und Footballspiele ausgetragen werden. Im Kabinenbereich gibt es einen eigenen Aufwärmbereich mit Kunstrasen und einen Hydrotherapiebereich mit Kaltwasser Becken und Whirlpool. Interessanter Fakt: dieser Bereich steht nur der Gastmannschaft zur Verfügung

 

The Irish Rock’n’Roll Museum und National Wax Museum

Nach dem Stadionbesuch ging es zurück in den Stadtteil Temple Bar, in dem auch die berühmte Temple Bar liegt. Mein Ziel war das Irish Rock’n’Roll Museum Experience. Experience? Ja, es war nicht nur einfach eine Ausstellung, wo über Künstler informiert wird. Vielmehr wird versucht, dem Besucher zu vermitteln, was es für ein Gefühl es ist ein Rockmusiker zu sein. In einem Probenraum kann man sich selbst an den Instrumenten mal ausprobieren.
Weiter ging es in den Backstagebereich. Wie sind die Künstler vor und nach dem Konzert untergebracht. In den Bildern könnt ihr sehen, was die Künstler für Sonderwünsche haben, was in der Gardarobe alles vorhanden sein soll.
Von der Garderobe wurde man dann auf die Bühne geführt. Vom Tonband wurde eine Atmosphäre geliefert, wie es ist, wenn der Saal voll ist und die Zuschauer die Band erwarten. In dem kleinen Konzertsaal finden auch regelmäßig Konzerte satt. Ein Konzert der finnischen Band Lordi (bekannt vom Grand Prix) musste hier mal abgebrochen werden. Deren selbstgebaute Nebelmaschine hat so viel Rauch erzeugt, dass der Feueralarm ausgelöst wurde und die Feuerwehr vor der Tür stand.

Weiter ging es zum National Wax Museum. Wie bei Madame Tussauds sind auch hier Wachsfiguren, insbesondere irischer Persönlichkeiten ausgestellt. Es ist aber ein bissel mehr als nur eine reine Wachsfigurenausstellung. Ein Bereich befasst sich mit technischen Experimenten, die man selbst ausprobieren kann. Das erinnert etwas an die Experimenta in Frankfurt oder Mathematikum in Gießen. Im Untergeschoss ist mehr eine Art Geisterbahn in dem neben Gruselfiguren auch Techniken gezeigt werden, um Gruseleffekte zu erzeugen.

St. Patrick’s Cathedral

Eine der wichtigsten Kirchen ist die für den irischen Schutzheiligen St. Patrick errichtete Kathedrale. Ihre Geschichte reicht bis in das Jahr 1191 zurück. Einer der bekanntesten Dekane der Kirche war der Schriftsteller und Satiriker Jonathan Swift (Gullivers Reisen), der auch in der Kirche begraben ist. Zu seiner Zeit hielt er viele lange Predigten zum Theme soziale Ungerechtigkeit. Die Kanzel von der er seine Predigten hielt ist heute noch in der Kirche ausgestellt.
Interessanter Fakt: Im Jahre 1742 wurde in der Kathedrale Händels „Messias“ uraufgeführt. Er soll damals die Gäste gebeten haben, dass die Damen ihre Rockreifen und die Herren ihre Schwerter zu Hause lassen, damit Platz für alle ist.

 

Dublin Castle

Das Dublin Castle ist ein Schloss aus dem 10. Jahrhundert in der Altstadt von Dublin, dass eine bewegte Geschichte hinter sich hat.
Im Mittelalter wurde das Schloss als Gefängnis genutzt. 1907 wurden aus dem Schloss die irischen Kronjuwelen gestohlen und bis 1922 saß hier die britische Verwaltung von Irland.
Heute wird das Schloss zur Einführung des irischen Präsidenten und zu offiziellen Empfangen genutzt.

Eine Sehenswürdigkeit habe ich leider nicht geschafft zu besichtigen. Das Kilmainham Gaol Gefängnis, das in der irischen Geschichte um die Unabhängigkeit eine große Rolle spielt. Hier waren die Tickets für die letzten Tage bereits ausverkauft.
Am besten schon vorher Online bestellen!

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