Archiv für den Monat: August 2017

Killary Harbour – Irlands einziger Fjord

Unsere heutige Rundtour führte uns um den Killary Harbour, Irlands einzigen Fjord. Was macht eigentlich einen Fjord aus? Irland hat doch eine Menge Meeresbuchten. Geologisch betrachtet darf sich eine „Bucht“ nur Fjord nennen, wenn es durch einen Gletscher vom Land zum Meer enstanden ist.

Während unserer Rundtour haben wir ständig eine tolle Sicht auf den Fjord und den Bergen der Connemara gehabt. Einer für die Iren wichtiger Berg ist der Croagh Patrick, der seit Hunderten von Jahren eine Wallfahrtsstätte für den heiligen Patrick ist. Einen tollen Ausblick hat man entlang des Sheeffry Passes, den wir auf unserer heutigen Tour auch bewältigt haben.

Einen Zwischenstopp machten wir im Delphi Resort. Tipp, bei Sonnenschein auf die Terasse des Restaurants setzen und die Ausicht auf die Berge genießen.
Kurz vor der Rückkehr zu unserem Hotel besichtigten wir noch die Aasleagh Falls, ein kleiner Wasserfall, wo sich im Juni die Lachse zu ihren Laichplätzen hochkämpfen.

In die Connemara

Heute morgen hieß es für uns erstmal etwas ausschlafen, denn unsere Fähre legte erst um 12 Uhr ab. Ziel unserer heutigen Tour war der kleine Ort Leenane, der am Killary Harbour, Irlands einzigem Fjord liegt.

Das Wetter bescherte uns heute zum größten Teil Sonnenschein mit kurzen Schauern zwischendrin. Da hat es richtigen Spaß gemacht durch die Gegend zu radeln und die wunderschöne Landschaft der Connemara mit ihren eiszeitlichen Tälern zu genießen.
Unterwegs legten wir in Keane’s Bar in Maam noch einen kleinen Zwischenstopp ein. Der Pub war urgemütlich mit Ledersesseln und Kamin eingerichtet.
Rechtzeitig mit den ersten Regentropfen trafen wir in unserem Hotel in Leenane ein.


*20 km der Strecke wurden mit der Fähre zurückgelegt

Isle of Inishmore

Zuerst das wichtigste, dass Wetter. Hier wurde uns heute alles geboten, vom Platzregen bis zu schönsten Sonnenschein.

Heute ging es sehr früh los, da wir unsere Fähre in Doolin bekommen mussten. Hat unserseits mit dem Rad alles geklappt. Wir waren rechtzeitig da, nur haben einige unserer Koffer gefehlt. Die hatte der Taxifahrer leider vergessen an der Fähre auszuladen. Er ist zum Glück rechtzeitig wieder zurückgekommen, so dass wir vollständig mit Rädern und Gepäck auf der Fähre nach Inishmore übersetzen konnten. Die Überfahrt auf dem kleinen Kahn war sehr schaukelig. Unser Gepäck musste noch nachträglich auf dem Kahn vertäut werden.

Inishmore gehört zu den Aran Islands und ist die größte der drei Inseln. Auf der Insel angekommen, haben wir unser Gepäck noch schnell ins Hotel gebracht und dann ging es auf die Rundfahrt um die Insel. Direkt an den Klippen liegt das Dún Aonghasa, das berühmteste aller Steinforts Irlands. Das Fort wurde vor etwa 3000 Jahren errichtet. Als wir oben auf dem Dún waren, setzte ein fürchterlicher Platzregen ein. Das machte den Abstieg über die glitschigen Steine sehr beschwerlich. Unten angekommen, hatten wir wieder strahlenden Sonnenschein. Unser Reiseleiter meinte dazu: „Wenn Dir das Wetter in Irland nicht gefällt, dann warte einfach 5 Minuten.“

Weiter ging es noch zum Dún Eochla, welches vermutlich in der späten Eisenzeit oder frühem Mittelalter errichtet wurde.
Als wir zum Hotel wieder zurückgekehrt sind, habe ich es mir bei dem strahlenden Sonnenschein nicht nehmen lassen, noch ein Bad im Nordatlantik zu nehmen. Es war sehr sehr erfrischend.


*22 km der Strecke wurden mit der Fähre zurück gelegt.