Erfolgreiche Anreise in Taschkent

Die Anreise nach Usbekistan ist erfolgreich verlaufen. Wir kamen zwar mit einer Dreiviertelstunde Verspätung abends an, aber die Gepäckausgabe verlief sehr flott und vor allem Fahrrad und Koffer sind zusammen am Zielort angekommen. Die Zollkontrolle verlief auch problemlos und mit dem Bus ging es direkt ins Hotel, wo ich am Abend mein Rad gleich aufgebaut habe. Schnell noch an der Bank Geld getauscht. Für 20 US$ gab es über 155.000 So‘m. Der größte Schein war ein 5000er. Also ging es mit einem schönen Bündel Scheine wieder raus aus der Bank.

Unsere Reisegruppe hat sich leider von fünf auf drei Personen verkleinert. Am Anfang der Woche gab es einen terroristischen Anschlag im Süden Tadschikistan auf Touristen und zwei der eigentlichen Mitreisenden haben sich daraufhin entschlossen, die Reise nicht anzutreten. Der Anschlag selbst fand in einer Gegend nahe der afghanischen Grenze auf dem Pamirhighway statt, der nicht Teil unserer Route ist. Dies hat der Reiseveranstalter auch noch einmal bestätigt und Tadschikistan ist ansonsten ein sicheres Land.

Am Freitag Vormittag sind wir mit dem Bus in die Altstadt von Taschkent gefahren und haben uns dort das Kaffal-Shashi-Mausoleum und die Medrese Barek Chan (Koranschule) angeschaut. Taschkent hat nur eine kleine Altstadt. Hintergrund ist, das Taschkent 1966 während eines Erdbebens komplett zerstört wurde. Erst nach der Unabhängigkeit wurden Teile der Altstadt wieder aufgebaut.

Anschließend ging es mit dem Bus weiter zur tadschikischen Grenze. Die Grenze mussten wir zu Fuß mit unseren Rädern und Gepäck passieren. Nachdem wir dir Tortur hinter uns hatten verstanden wir auch warum. Wären wir mit dem Bus gefahren hätten wir den halben Tag gebraucht. Allein auf usbekischer Seite mussten wir fünf Kontrollpunkte passieren. Unser Gepäck wurde diverse Male durchleuchtet und durchgeschwitzt haben wir nach eine gefühlten Ewigkeit dann endlich (nach 500m) Tadschikistan erreicht. Ein Hoch auf das Schengen-Abkommen.

In unserm Hotel in Khujand gab es erst einmal eine Dusche. Gleich geht es auch zum Abendessen mit unseren Guide. Morgen schauen wir uns Khujand, das früher einmal Leninabad hieß und machen nachmittags unsere erste Erkundungstour mit dem Rad zum Stausee am Syrdaya.

Bis bald,

Gimli

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