Délos und Mykonos

Heute hatten unsere Räder Ruhetag und wir konnten uns entscheiden, ob wir den Tag am Strand verbringen oder ob wir einen Ausflug nach Délos und Mykonos machen wollten. Ich entschied mich für letzteres und so machten wir uns zu dritt auf dem Weg, um die beiden Inseln zu erkunden.

Délos

Délos ist ein unbewohntes Felseneiland vor Mykonos und laut der griechischen Mythologie sind der Gott des Lichtes Apollon und seine Schwester Artemis, die Göttin der Jagd, hier geboren. Die beiden sind aus einem Tête-à-Tête von Zeus mit Leto, einer der vielen Geliebten Zeus, entstanden. Poseidon, der Gott des Meeres und Bruder von Zeus, half ihm, seine schwangere Geliebte vor seiner eifersüchtigen Alten (seiner Gattin und Schwester Hera) zu schützen, indem er die unbewohnte Felseninsel aus den Fluten des Meeres auftauchen ließ und mit seinem Dreizack am Meeresboden verankerte.

Auf Grund des Apollon-Kultes entwickelte sich Délos zu einem wichtigen Kultur- und Wirtschaftszentrum in der Ägäis im 7. – 1. Jh. v. Chr. Nur die reichsten konnten es sich leisten hier zu leben. Heute gehört Délos zu einer der wichtigsten Ausgrabungsstätten der griechischen Antike.

Mykonos

Mykonos ist schlechthin die Partyinsel unter den Kykladen. Vom Meer sieht man schon die schneeweißen Würfelhäuser, roten und blauen Kirchenkuppeln und vor allem die Windmühlen des unteren und oberen Windmühlenberges. Die ursprünglichen Einwohner wussten sehr gut die natürlichen Gegebenheiten ihrer Insel zu nutzen. 

Das Viertel Klein-Venedig sticht durch die Bauweise seiner Häuser heraus, die unmittelbar am Meer gebaut wurden und von stämmigen Balken gestützt werden. Die Häuser stammen aber nicht, wie der Name vermuten lässt, von den Venezianern, sondern von den Türken erbaut.

Morgen geht es wieder auf das Rad und es ist unser letzter Tag auf der Insel Paros.

Bis bald,
Gimli

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