Tirana

Die Anreise verlief für mich heute problemlos und am Flughafen in Tirana hatte ich noch etwas Zeit, da die restlichen Teilnehmer mit dem Flieger aus Wien oder Ljublana etwas später ankamen. Insgesamt sind wir 12 Teilnehmer und vom Flughafen ging es zu unserem Hotel wo wir uns erfrischen konnten.

Um 18 Uhr haben wir uns mit unserem Guide Erald getroffen und das Zentrum von Tirana zu Fuß erkundet, da alles sehr nah beieinander ist und dabei eine Menge über Tirana erfahren.

Zum Beispiel, dass Tirana eine relativ junge Hauptstadt ist und erst 1920 die Hauptstadt von Albanien wurde. Unser erstes Ziel war der Skanderberg-Platz, der dem alabanischem Nationalhelden Sheshi Skanderbeg gewidmet ist. Skanderbeg lebte im 12. Jahrhundert und hat durch taktisches Geschick, trotz unterlegener Anzahl an Soldaten, Albanien erfolgreich gegen die Osmanen verteidigt. Von ihm befindet sich eine Reiterstatue auf dem Platz. Direkt daneben ist die Et‘hem-Bey-Moschee. In Albanien leben heute vier Religionen friedlich nebeneinander, obwohl unter dem Hoxha-Regime jegliche Religion verboten war.

Neben der Moschee steht der Kulturpalast, der ein Geschenk der Sowjetunion war, aber nach dem Abbruch der Beziehungen zwischen Albanien und der Sowjetunion im Jahre 1961, nicht fertiggestellt wurde. 

Dreht man sich nach Norden weiter steht man vor dem Nationalmuseum, was leicht an dem riesigen Mosaik an der Frontseite zu erkennen ist. Das Mosaik bildet die albanische Geschichte ab. Da das Mosaik in den 1980er Jahren zur Zeit des Kommunismus entstanden ist, sind 60% der Abbildung für die kommunistische Zeit reserviert.

Weiter ging es auf dem Boulevard ins Blockviertel, wo dereinst das Wohnquartier der Nomenklatura Albaniens war und die normale Bevölkerung keinen Zugang hatte. Heute ist es das Ausgehviertel Tiranas.

Direkt am Boulevard zerfällt die „Piramida“, die ursprünglich als Mausoleum für Enver Hoxha geplant war, aber dann das Enver-Hoxha-Museum wurde.

Unser Tour endete am Mutter-Teresa-Platz (eine der berühmtesten Albanerin) wo wir einen Blick auf das Universitätsgebäude von Tirana hatten. 

Bei einem gemeinsamen Essen mit der Gruppe haben wir den Abend dann gemütlich ausklingen lassen.

Bis morgen,

Gimli 

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