Mit Rückenwind nach Büdingen

Heute war erstmal die letzte gemeinsame Tour mit Obi vor der Sommerpause. Dafür hatten wir mit Büdingen ein tolles Ziel ausgewählt. Aber ein paar Kleinigkeiten gingen heute schief, die wir aber mit Humor genommen haben.

Unser Treffpunkt war wieder der Kreisel in Bad Vilbel. Die Strecke kann ich fast im Schlaf fahren, da wir uns hier früher immer mit der Rennradgruppe „Rennrad FFM“ für gemeinsame Ausfahrten getroffen haben. Deshalb habe ich auch erst am Kreisel gemerkt, dass ich in meiner Sonnenbrille den Clip mit meinen Brillenstärken vergessen habe. Dann musste es eben ohne gehen. Was Obi nicht dabei hatte, sollte er später noch merken.

Von Bad Vilbel ging es direkt zur Hohen Straße, die wir auch bis kurz vor der Ronneburg nicht wieder verließen. Irgendjemand dachte sich an der Hohen Straße, ach, hier stelle ich mal eine Hohe Bank hin. Da haben auf alle Fälle eine Menge Leute Platz und die Aussicht ist auch toll.

Von der Hohen Straße ging es nach Altwiedermus und dann den Anstieg zur Ronneburg hoch. Ich bekam plötzlich einen Anruf. Es war Obi. Er war irgendwo bergab gefahren. Mmh, bergab geht es eigentlich nicht zur Ronneburg, nur bergauf. Aber irgendein Spaßvogel hat das Hinweisschild verdreht und Obi ist leider dem Schild gefolgt.
Die Brotzeit genossen wir dann aber gemeinsam mit der tollen Aussicht von der Ronneburg in Richtung Büdingen.

Von der Ronneburg ist es nicht mehr weit bis Büdingen. Wir nahmen aber nicht die Straße sondern fuhren durch die Felder. Ein kleines Stück davon kannte Obi schon von seiner Extratour. Die Strecke war wunderschön oder um es mit Obis Worten auszudrücken: „Das ist wir Urlaub!“

In Büdingen ließen wir uns im Eiscafé Venezia der Familie Nardi nieder. Dieses ist sehr schön am Beginn der Altstadt gelegen und das Eis war sehr sehr lecker. Nach einer kurzen Besichtigungstour durch die Altstadt mit dem Jerusalem Tor, Schloss und dem Steinernen Haus ging es wieder auf den Rückweg. Wer mal mehr Zeit in Büdingen hat, sollte auch unbedingt das 50er Jahre Museum besuchen.

Durch den Rückenwind sind wir ziemlich zügig nach Büdingen gekommen. Leider drehte der Wind sich aber nicht und auf der Rücktour mussten wir gegen den Wind ankämpfen. Von oben gab es dazu noch erfrischenden Regen. Wir überlegten hin und her, ob wir die Regenjacken anziehen sollen oder nicht. Nachdem wir uns dafür entschieden haben, sah die Jacke, die Obi aus seiner Tasche herauszog etwas eigenartig aus. Entweder war sie eingelaufen oder er hat heute morgen die Jacke von Emil gegriffen. Auf alle Fälle wurde ihm damit die Entscheidung abgenommen. Keine Regenjacke heute!

An den letzten Kilometern der Routenführung muss ich nochmal etwas feilen. Es ging auf der B521 entlang, was etwas unangenehm war. Aber mein Navi zeigte, dass es gleich rechts weg gehen soll von der Straße. Nur standen wir dann eher vor einem Acker, denn einem Radweg. Wir versuchten es kurz, aber entschieden uns dann fürs andere Übel, die B521.


Etwas durchnässt sind wir daheim angekommen. Ich habe jetzt etwas Zeit die Tour umzuplanen und dann werden wir sie bestimmt nochmal fahren.

Bis bald,
Gimli

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.