Zu Gast bei Mirzo

„Kleines Problem“, das war der heutige Start in den Tag. Unser Fahrer hat den Schlüssel beim öffnen des Kofferraums abgebrochen. Das ganze wurde aber auf tadschikisch unkomplizierte Weise gelöst. Schloss wurde ausgebaut, um die Reste des Schlüssels raus zu fummeln. Damit ging es dann zum Schlosser, um schnell einen Schlüssel nachzumachen. Und dieser, oh Wunder, funktioniert auch.

Unsere Tour ging heute stetig bergauf. Die ersten 16 km hatten wir besten Asphalt. Dann ging es links ab nach Ghonchi. Hier hatten wir jetzt feinsten „Paris-Roubaix-Asphalt“ auf den nächsten 16 km. Die ausgiebige Mittagspause mit Softeis haben wir uns verdient.

Nach dem Essen und der Pause ging es nicht mehr ständig bergauf. Es ging zwischendurch auch mal bergab um dann gleich wieder bergauf zu fahren. Unser Ziel war heute das Haus von Mirzo, bei dessen Familie wir heute übernachten. Er lebt in Dalyonie Poyon. Der Ort liegt direkt am Katasoy Stausee. Oben auf der Staumauer befindet sich die zweitgrößte Leninstatue der Welt.

Kurz vor Mirzos Haus wurden wir schon von seinen Kindern mit ihren Rädern empfangen, die uns das letzte Stück bis zum Haus begleitet haben. Mirzo Frau und Mutter haben uns köstlich bekocht und wir fallen heute nach der schweren Etappe mit ca. 1000 Höhenmetern kugelrund ins Bett.

Was wir drei Touris auf alle Fälle sagen müssen, die Gastfreundschaft der Tadschiken ist einmalig. Bspw. als wir am Straßenrand angehalten haben, hielt ein Autofahrer und fragte, ob er uns helfen kann.

Bis morgen,
Gimli

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