Irgendwo im Nirgendwo

Der heutige Tag begann erst einmal mit einer kleinen Überraschung. Tom (einer von uns drei Reisegästen) hat heute seinen 50. Geburtstag. Siyovush und Mirzo, unsere Tourguides, haben für Tom ein kleines Geburtstagsgeschenk besorgt. Aber auch für Uschi (Toms Frau) und für mich gab es eine Kleinigkeit. Tom und ich haben unsere tadschikische Kopfbedeckung, einen Toki, auch direkt ausprobiert. Ach ja, auch einen neuen Bus hat Siyovush aus Dushanbe mitgebracht.
Malik, sein Schulfreund, ist jetzt unser Fahrer. Wir haben somit eine 1:1 Betreuung.

Auf unserer Tour haben wir heute einen ersten Vorgeschmack auf die Berge bekommen. Gleich hinter Khujand ging es erst einmal ein Stück bergauf, bei 42,6 Grad Celsius. Ging dann aber auch gleich wieder bergab und dann durch die Ebene. In Gulakandoz, früher hieß der Ort Proletarask, haben wir im Schatten eine ausgiebige Mittagspause gemacht.

Von da ging es dann flach weiter zu unserem Übernachtungsort. Der befindet sich irgendwo hinter Nau. Hier im Nirgendwo ist ein ehemaliges Teehaus für die Arbeiter auf den Baumwollfeldern. Der Besitzer hat uns erlaubt, dass wir hier übernachten dürfen und alles benutzen dürfen. Das Wichtigste, es gibt eine kleine Dusche. Mirzo hat für uns heute Abend vorzüglich gekocht und Tom hatte noch ein kleines Mitbringsel aus dem Duty Free, womit wir auf sein Geburtstag angestoßen haben.

Morgen übernachten wir bei Mirzos Familie.

Liebe Grüße,
Gimli

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