Rhöntour Tag 2: Kreuzberg – Rotes Moor – Ellenbogen – Ulstertal

Heute morgen haben wir einige Zeit damit verbracht, dass Zelt trocken zu legen, da die Nacht eine Menge Tau hervorbrachte. Mit dem Campingplatz waren wir sehr zufrieden. So gegen halb 12 sind wir losgefahren.

Die Strecke begann gleich mit einem 5 Kilometer langen Anstieg. Im Skigebiet Simmelsberg konnten wir an der Berghütte nicht einfach vorbeifahren und wir gönnten uns ein spätes herzhaftes Frühstück.

Es hieß aber noch weitere Höhenmeter zu überwinden, damit wir auf 800 Meter Höhe kommen. Der weitere Streckenverlauf geht dann immer schön oben auf 800 Metern auf dem Hochrhönradweg entlang.

Am Roten Moor schoben wir unsere Räder über den Bohlenweg. Das Rote Moor ist das südlichste der vier Moore in der Rhön und das zweitgrößte. Bis Mitte der 80’er Jahre wurde hier noch Torf abgebaut. Am Aussichtsturm gingen wir schnell weiter. Das schöne Wetter lockte viele Besucher an. Am Naturfreundehaus füllten wir nur kurz unsere Wasserflaschen auf. Am Schwarzen Moor das gleiche Bild. Viele Wochenendausflügler und wir sahen schnell zu, dass wir Land gewannen.

Entspannter war es auf dem Ellenbogen in 813 Meter Höhe, den wir über den Europa-Fernradweg Eiserner Vorhang erreichten. Auf dem Gipfel befindet sich die Aussichtsplattform Noahs Segel. Dort gibt es auch Getränke und kleine Snacks gegen eine Kasse des Vertrauens. Am späten Nachmittag war die Auswahl nicht mehr sehr groß. Das letzte Bier brachte ich Obi mit.

Bergab ging es nach Dippach zu unserem heutigen Campingplatz im Ulstertal. Begrüßt wurden wir von der Besitzerin auf eine direkte aber dennoch freundliche Art. Sie teilte uns mit, dass es mit Abendessen heute schlecht aussieht, da sie erst 25 Motorradfahrer verköstigen muss. Wir meinten: „Kein Stress, wir bauen erst das Zelt auf und duschen noch.“ Als wir zur Wirtschaft kamen, wurden wir mit den Worten begrüßt: „Wie lange braucht Ihr denn, um ein Zelt aufzubauen?“ Es gab übrigens leckeren selbst gemachten Spießbraten mit Klößen und Rotkohl, was die Motorradfahrer beauftragt hatten. Das war unser Glück, sonst hätte es nur Currywurst gegeben.


Wir sind nach wie vor von der Landschaft der Rhön sehr begeistert. Schauen wir mal, was uns auf der letzten Etappe erwartet.

Bis bald,
Gimli

Ein Gedanke zu „Rhöntour Tag 2: Kreuzberg – Rotes Moor – Ellenbogen – Ulstertal“

  1. Das letzte Bier war leider auch nur ein Radler! Dafür sollte der Rhönfiedler nicht unerwähnt bleiben ??. War ne Mega 3-Tages Tour!!! ???

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