Balaton Tag 7: Székesfehérvár – Velence – Budapest

Die guten Nachrichten zuerst, keines der gestrigen Biere war schlecht und die Sonne schien. Die schlechte Nachricht, es war heute windig, also so richtig windig, also stürmisch. Je nachdem, aus welcher Richtung der Wind kam, hatte man die entsprechende Schräglage auf dem Rad bzw. bei Gegenwind ist man nicht schneller als mit 10 km/h vorangekommen.

Zum Frühstück haben wir wieder einen guten und vor allem am Sonntag geöffneten Bäcker gefunden. In der Nähe des Bäckers war die Prohászka Ottokár-Gedächtniskirche zum Guten Hirten, die wir uns noch kurz anschauten, bevor wir Székesfehérvár verließen.

Der Radweg „Budapest – Balaton“ ist super ausgebaut, und es macht Spaß hier entlang zu radeln. Wenn nur der Wind, äh Sturm nicht wäre. In Velence machten wir am Velencer See einen Stopp für eine Snackpause. Ich machte gerade noch ein paar Fotos, als Thilos Sitzunterlage vom Wind getragen an mir vorbeiflog und Zack im See landete.

Einen weiteren Stopp machten wir in den Weinbergen. Dort war ein sehr schöner Rastplatz, und man konnte dort windgeschützt sitzen. Thilo recherchierte unsere nächste Pausenmöglichkeit. Inspiriert vom gestrigen Abend, fand Thilo ein Bistro in Biatorbágy, das Bier einer ungarischen Kleinbrauerei vom Fass verkaufte. Es war sehr lecker.

Gefühlt kamen wir bisher nur mühsam voran. Ob es an den Pausen oder den Bedingungen lag, weiß nur der Wind. Die letzten 30 Kilometer liefen etwas besser. Ursache hierfür war zum einen, dass der Wind etwas nachgelassen hatte, und zum anderen, dass es auch mehr bergab ging. Später als erwartet kamen wir in Budapest an. Wir waren fix und fertig, aber glücklich. Hatte ich bereits erwähnt, dass es sehr, sehr windig war? Zu Essen gab es leckeren Fisch wie bei unserer Ankunft. Den Abend ließen wir im Hotel ausklingen.


Es war wieder eine wunderschöne Reise zusammen mit Thilo. Morgen früh geht es leider schon wieder mit dem Zug zurück nach Hause.

Bis bald,
Gimli

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