Balaton Tag 1: Zugfahrt nach Budapest

Hinze und Kunze gehen wieder auf Tour. Unser Ziel ist dieses Mal der Balaton (deutsch: Plattensee) in Ungarn. Am heutigen Montagmorgen ging es mit dem Zug von Berlin bzw. Frankfurt für uns los in Richtung München. Nachdem ich gestern Abend eine abenteuerliche Heimfahrt von Köln mit dem Zug hatte, war ich gespannt, ob heute alles glatt geht. 

Gebucht hatten wir unsere Zugreise bereits im Oktober letzten Jahres. Aufregend ist es dann immer, wenn ein paar Wochen vor der Fahrt von der Bahn der Hinweis kommt: „Ihre Verbindung kann so nicht mehr gefahren werden, bitte suchen Sie sich eine alternative Verbindung. Die Zugbindung ist aufgehoben.“ 
Das, dass die Zugbindung aufgehoben ist, ist ja gut und schön, aber das Problem jedoch ist, wenn man mit dem Fahrrad reist, dann braucht man auch immer einen Fahrradstellplatz im ICE und die sind nicht so zahlreich im Zug vorhanden, wenn sie überhaupt vorhanden sind. Was aus der Meldung nicht hervorging, ist der genaue Grund, warum die Verbindung nicht mehr fahrbar ist. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass unser Anschlusszug von München nach Budapest wegen Bauarbeiten nicht vom Münchener Hauptbahnhof abfährt, sondern von München Ostbahnhof. Bei unserer Reiseplanung hatten wir zur Sicherheit ausreichend Umstiegszeit eingeplant. Also war das alles kein Problem. Kurz vor 7 Uhr konnten wir vermelden, dass jeder in seinem Zug nach München sitzt und dieser pünktlich abgefahren ist. Wir trafen uns in München am Hauptbahnhof und von dort ging es mit der S-Bahn weiter zum Münchener Ostbahnhof, wo der Railjet-Zug nach Budapest bereits auf uns wartete. Wir haben also eine alternative Verbindung gefunden.

Nachdem wir unsere Räder und das Gepäck verstaut hatten und der Zug losfuhr, begaben wir uns ins Bordrestaurant. Wir waren ja schließlich schon eine Weile unterwegs und bei toller Aussicht füllten wir erst einmal wieder unseren Elektrolythaushalt auf.


Mit ein paar Minuten Verspätung kamen wir in Budapest-Kelenföld an. Mit dem Rad ging es in Richtung Donau-Ufer. Pünktlich zur „Goldenen Stunde“ hatten wir in diesem Licht einen imposanten Blick auf das ungewöhnliche Parlament. In der Wechselstube bzw. am Geldautomaten besorgten wir uns ein paar Forint.

Bevor es ins Hotel ging, besuchten wir ein Fischrestaurant direkt an der Ráckevei-Donau, einem Nebenarm der Donau. Thilo hatte bereits letztes Jahr zusammen mit Diana das Restaurant entdeckt. Ich war auch so begeistert wie die beiden und ich denke, wir waren nicht das letzte Mal auf dieser Reise dort. Den Rest des Abends ließen in der Hotellobby ausklingen.


Morgen geht es ja wieder früh aufs Rad und an der Donau entlang.

Bis danne,
Gimli

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