Tag 4: Geesthacht – Boizenburg – Hitzacker (Elberadweg)

Direkt gegenüber von unserem Hotel in Geesthacht ist der alte Bahnhof mit kleinem Museum. Dort stehen ein paar alte Wagons und eine Lok herum. Leider ist man aber nicht richtig rangekommen. Wir haben uns dann weiter auf den Weg gemacht.

In Geesthacht haben wir die Uferseite wieder gewechselt. Nach 7 Kilometern musste ich leider feststellen, dass ich meine Trinkflasche beim beladen des Rades auf dem Tisch bei der Fahrradgarage vergessen habe. ?

Google meinte in 600 Metern in Marschacht ist ein Radladen. Der existierte leider nicht mehr. In der Nähe habe ich einen Kiosk gefunden, der Wasser in fahrradtauglichen Flaschen hatte. Somit konnte es nach einer kleinen Schleife durch Marschacht weitergehen.

In Artlenburg bewunderten wir die Artlenburger Mühle und es ging auf der Niedersächsischen Mühlenstraße weiter. Bei Lauenburg wechselten wir wieder auf rechtselbische Uferseite. In der Altstadt von Lauenburg machten wir eine Pause im Café „Vom Herzen“ mit leckeren Fischbrötchen und unterhielten uns eine ganze Weile mit einem älteren Ehepaar, dass wir dort getroffen haben.

Weiter ging es nach Boizenburg entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Elbe und Sude. Heute ist das ehemalige Grenzgebiet das Biosphärenreservat in der Elbtalaue. Ehemalige Grenztürme sind heute Vogelschutztürme, in den Turmfalken und Schleiereulen in Ruhe nisten können.

Plan B trat dann in Stiepelse in Kraft. „Plan B“ ist der Name eines Cafés, dass liebevoll eingerichtet ist und man kann wunderbar im Vorgarten draußen sitzen. Passend zum isotonischem Kaltgetränk gibt es leckeren selbst gebackenen Kuchen. Direkt an dem Café ist auch gleich noch ein Antiquitätengeschäft mit angeschlossen.

In Darchau mussten wir heute die Fähre nehmen, um wieder an das linke Elbufer zu kommen. Zum Glück habe ich ja gestern Abend noch gemerkt, dass die Fähre in Hitzacker heute nicht fährt. Somit war Darchau die letzte Möglichkeit für uns, um vor Hitzacker wieder auf die richtige Uferseite zu kommen. Das bedeutete auch, dass wir heute ein paar zusätzliche Höhenmeter auf dem Programm hatten, da die linke Uferseite etwas „bergiger“ ist. Interessant war es auf der anderen Seite in Neu Darchau noch zu sehen, wie die Bevölkerung in zwei Lager gespalten war. In die Befürworter für eine Brücke über die Elbe und in die die Gegner. Slogan der Gegner: „TanJA! Brücke NEIN“. Der Name der Fähre ist „Tanja“.

Unsere Unterkunft „Hotel Hafen Hitzacker“ ist auch wieder wunderschön. Zum Abendessen waren wir in der „Drawehner-Torschenke“ und saßen auf der Terrasse direkt an der Jeetzel, die in Hitzacker in die Elbe mündet.


Bis morgen,
Gimli

2 Gedanken zu „Tag 4: Geesthacht – Boizenburg – Hitzacker (Elberadweg)“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.