In das schöne Städtchen Gjirokastër

Bevor wir in Përmet heute starteten, besichtigten wir noch die Paraskevikirche, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Das Wetter war ziemlich vielversprechend für heute, aber es war ziemlich schwül. Leider dauerte es nicht lange und da kam ein schöner Regenschauer. Also erstmal die Regenklamotten an. Zum Glück regnete es nicht sehr lange und nach kurzer Zeit konnten wir die Regenklamotten wieder ausziehen und brauchten sie für den heutigen Tag nicht mehr. 

Von der Luftlinie sind Përmet und Gjirokastër gerade mal 28 km auseinander. Dummerweise liegen aber ein paar Berge dazwischen und wir waren mit dem Rad unterwegs. Erald, unser Tourguide, ist zwar auch Bergsteiger und er hätte uns bestimmt super über die Berge geführt, aber wir entschieden uns doch lieber dafür mit dem Rad außen rumzufahren. Das bescherte uns eine wunderschöne flache Tour durch das Vjosë-Tal bis der Fluß nahe der Stadt Tepelenë auf den Drinos-Fluß stößt. Bei der alten Festung ging es dann für uns flußaufwärts durch die tolle Schlucht des Drinos-Tals weiter nach Gjirokastër.

Hier trafen wir am frühen Nachmittag ein. Gjirokastër ist ein wunderschönes Städtchen und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie ist auch die Geburtsstadt des ehemaligen Diktators Enver Hoxha.  Die Griechen nannten die Stadt Argyrokastro „Silberberg“, da die Schieferdächer nach einem Regenguss im Sonnenlicht silber erscheinen. Zur Zeit wird in dem Städtchen viel renoviert und man muss wahrscheinlich in ein paar Jahren nochmals vorbeischauen, wie sich die Stadt entwickelt hat.

Nachdem wir die Zimmer in unserem tollen Hotel bezogen haben, machten wir einen gemeinsamen Rundgang durch die Stadt. Zuerst ging es hinauf zur Festungsanlage der Stadt. Die heutige Gestalt wurden von Ali Pascha geprägt, doch die Anfänge reichen bis in die vorosmanische Zeit zurück. Unter den Kommunisten wurden hier politische Gefangene eingesperrt. Heute beherbergt die Festung ein Waffenmuseum.

Anschließend besichtigten wir das Skënduli-Haus. Ein Nachfahre der ursprünglichen Besitzer zeigte uns, wie früher die albanischen Familien mit bis zu 30 Personen unter einem Dach zusammengelebt haben.

Morgen früh geht es mit de Bus zum Muzina-Pass und bewegen wir uns mit dem Rad in Richtung Meer.

Bis morgen,
Gimli

2 Gedanken zu „In das schöne Städtchen Gjirokastër“

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