Tour nach Parikiá

Heute morgen brachten Birgit und Vassily unsere Räder. Nachdem wir alles eingestellt hatten, ging es direkt los zu unserer ersten Tour auf Paros. Paros ist die drittgrößte Insel der Kykladen. Die Tour führte uns nach Parikiá, den Hauptort der Insel Paros.

Berühmt ist Paros auch für seinen sehr hochwertigen Marmor. Die „Venus von Milo“ wurde beispielsweise aus parischen Marmor gefertigt.

Über wenig befahrene Straßen und Feldwege ging die Tour über Náoussa nach Parikiá. Bevor wir in Parikiá zum Mittagessen einkehrten, bummelten wir noch kurz durch die Gässchen der Altstadt und besichtigten die Kirche der einhundert Türen, deren Ursprünge bis ins 4. Jahrhundert zurückreichen. Bisher hat man aber erst 99 der 100 Türen gefunden. Man sagt sich hier, wenn die hundertste Tür gefunden wird, gehört Konstantinopel wieder zu Griechenland.

Zurück ging es ab Náoussa über die Halbinsel Santa Maria und dann immer an der Küste entlang nach Ampelás zu unserem Hotel.

Der nächste Stopp war ein Bad im Meer.

Zum Abendessen ging dann später nochmal mit dem Bus nach Náoussa. Der Wirt in dem lokal meinte es sehr gut mit uns. Schon zur Begrüßung gab es einen dreiviertel Liter Souma. Souma ist ein Tresterbrand und schmeckt wie Grappa. Hier auf den Kykladen wird es Souma genannt. Der Wirt kam aus Kreta, wo der Schnaps aber eigentlich Raki heißt, was wieder den albanischen Raki entspricht. Aber der albanische Raki wird nicht aus dem Trester, sondern direkt aus den Trauben gebrannt.
Ach ja, zum Abschied gab es noch mal einen halben Liter Souma-Raki-Grappa-Schnaps.

Bis morgen (hoffentlich ohne dicken Schädel), 
Gimli

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