Ruhetag

Heute stand ein Ruhetag auf dem Programm oder ein Tag zur freien Verfügung. Für mich Zeit, um in Ruhe nochmal Náxos-Stadt zu besichtigen. 

Die Insel Náxos hat einige Besonderheiten zu bieten. Es ist die größte der Kykladen-Inseln und auch eine sehr grüne Insel. Ursache hierfür ist, dass die Insel sehr viel Wasser aus den Bergen bekommt. Náxos hat die höchsten Berge der Kykladen und wenn es im Winter regnet, dann meist auf Náxos, da die Wolken hier in den Bergen hängenbleiben. Man findet hier in den Orten auch immer wieder Brunnen, aus denen man bedenkenlos das Wasser trinken kann.

Es gibt auf Náxos auch eine Ampel. Diese steht quasi an einer „großen“ Straßenkreuzung. Nur kreuzen sich hier keine Autostraßen, sondern die Straße zwischen Náxos-Stadt/Agios Prokopios und die Start- und Landebahn des Flughafen von Náxos. Auf meiner Fahrt nach Náxos-Stadt habe ich auch artig an der roten Ampel gewartet.

Náxos-Stadt ist ein sehr gutes Beispiel venezianisch-kykladischer Architektur. Ich machte mich auf den Weg zum Kástro, das im 12. Jahrhundert von den Venezianern als Festungsviertel errichtet wurde und schlenderte hier durch die Gässchen. Es gibt hier eine Wein-Restaurant, dass „Labyrinth“ heißt. Ich finde, dass ist irgendwie ein sehr passender Name. Nachdem man das Restaurant gefunden hat, weiß man auch warum.

Sehr empfehlen kann ich die Taverne „Apostolis“. Probiert mal das Hähnchenfilet mit Whiskey—Sauce auf Kartoffelbrei. 

Morgen erwartet uns die letzte Radtour auf dieser Reise.

Bis bald,
Gimli

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