Tag 1: Von Donaueschingen nach Mühlheim a.d. Donau

Mit dem Zug ging es erstmal nach Donaueschingen zur Donauquelle. Ich hatte Glück, der Zug fuhr für mich erst gegen 10 Uhr in Frankfurt a.M. los. Thilo musste bereits um halb 6 in Berlin los. Aber ab Frankfurt ging es dann für Hinze und Kunze gemeinsam auf Tour.

Mit der Bahn verlief alles problemlos. Bei unserem Zwischenhalt in Offenburg gönnten wir uns eine kleine Pause in der Innenstadt und mit dem RegionalExpress ging es dann weiter nach Donaueschingen.

In Donaueschingen war unser erstes Ziel die Donauquelle. Von hier geht es also für die Donau 2.840 Kilometer bis zum Schwarzen Meer. Das wäre eigentlich das Ziel unser ursprünglich geplanten Georgienreise gewesen. War wohl doch ein bissel weit.
Aber jetzt geht es los mit der Verwirrung. Bei Donaueschingen fließen die Breg und der Brigach zusammen und werden namentlich zur Donau. Hydrologisch gesehen, ist die Breg mit ihrer Quelle bei Furtwangen die Quelle der Doanu. Also kommen nochmal 46 Kilometer zu den 2.840 dazu.
Wir waren übrigens so flott unterwegs, dass wir den Zusammenfluss verpasst haben.

Weiter ging es durch die Donauauen, die landschaftlich wunderschön waren. Bei Immendingen kamen wir an die alte Donaubrücke aus Holz. Recherchen ergaben, so alt war diese aber nicht mehr, da die wirklich alte Brücke irgendwelchen idiotischen Brandstiftern zum Opfer gefallen ist. Das kennen wir ja irgendwie aus Frankfurt. Hoffentlich steht der Goetheturm bald wieder.

Jetzt wurde es aber auf einmal mysteriös. Ein trockenes Flussbett. Wie jetzt, die Donau ausgetrocknet? Dafür der ganze Aufwand? Ok, die Hinweistafeln gaben uns einen Tipp. Wir waren bei der Donauversinkung. Die Donau verschwindet hier mal für 12 Kilometer, um später wieder aufzutauchen (Details findet Ihr in der Fotogalerie).

Via Tuttlingen, wo noch die Elta in die Donau fließt, kamen wir zu unserem heutigen Ziel, dem „Gästehaus Theresia“. Wir wurden sehr freundlich empfangen und unsere Räder in einen abschließbaren Raum gebracht. Irgendwann entdeckten wir die kostenlosen Radlermassagen. Und die Massageöle erst, Wahnsinn! Den rechten Oberschenkel massierten wir mit „Zibärtle“ – Wildpflaumenbrand. Für den linken gab es dann „Williams-Christ-Birne“ (was am Ende mein Favorit war). Für den rechten Unterschenkel gab es „Williams-Christ-Birnen-Brand“. Der Unterschied sich farblich und auch geschmacklich von meinem Favoriten, so dass ich für den linken Unterschenkel wieder auf meinen Favoriten zurück griff.
Notiz für mich: Ich sollte vorsichtshalber nochmal recherchieren, wo hier morgen früh die nächste Bushaltestelle ist.


Mal schauen, wie es uns morgen geht,
Gimli

Ach ja, vor lauter Massagen hätte ich ja bald „Stadt, Land, Fluss“ vergessen. Hier die heute erweiterte Liste:

BuchstabeFluss/Flüsse
BBreg, Brigach
DDonau
EElta
Flüsse