Tag 7: Conegliano – Treviso – Venezia Mestre

Herrlich, was für ein Tag. Wir brauchten keine Armlinge oder Westen. Sonnencreme war heute das erste Mittel unserer Wahl. Wir starteten bei unserem Hotel in Conegliano bei bestem Sonnenschein.

Von der Strecke her war es heute bedeutend entspannter als gestern. Wir fuhren auf vielen verkehrsarmen Straßen und sehr gut ausgebauten Radwegen. Genau genommen fuhren wir auf der Proseccostraße entlang. Bei Susegana passierten wir das Castello di San Salvatore. Hier ließ sich im 12. Jahrhundert die Familie Collalto nieder. Die Fürsten sind ein österreichisches Hochadelsgeschlecht von lombardischer Herkunft. Der Collalto Prosecco wird hier angebaut. Den Jahrgang 2021 seht Ihr auf dem Bild in der Galerie ;-).

Wieder nach einem drittel der Strecke machten wir Rast bei einer kleinen Bar. Das schöne an Italien, man bekommt für 1,50 Euro einen Cappuccino, der auch richtig lecker schmeckt.

Als nächstes erreichten wir die wunderschöne Stadt Treviso an der Sile. Auf Grund ihr günstigen Lage war sie schon immer ein Zentrum für Wirtschaft, Kunst und Kultur. Das Gebiet ist landwirtschaftlich berühmt für den Anbau des Radicchio-Salates und in der Textilbranche, weil hier die Firma Benetton ihren Sitz hat.
Wir schlenderten gemütlich mit unserem Rad durch die Straßen und genossen die Eindrücke, die sich uns hier boten.  

Von Treviso geht es auf einem sehr gut ausgebauten Radweg immer an der Sile entlang. Heute auf einem Sonntag waren auf der Strecke sehr viele Radfahrer unterwegs. Das Gebiet ist der Parco Naturale Regionale dei Flume Sile. Auf einmal kommt man hier an einem Schiffsfriedhof vorbei. Die hier liegenden Lastkähne wurden in den 70er Jahren während eines Streikes der Mitarbeiter einer nahegelegenen Ölmühle versenkt. 

Kurz vor Venezia Mestre machten wir noch einen kleinen Stopp beim Forte Carpenedo. Das Fort ist sehr gut erhalten, aber aktuell kann man es nicht komplett besichtigen. Das Fort war eines der 12 Standorte, um die Stadt Venedig zu beschützen. 

Bei unserer Ankunft in Venedig hatten wir ein Problem. Auf unserer Strecke gab es kein richtiges Ortseingangschild für das obligatorische Finisherfoto. Daher musste der Bahnhof von Venedig-Mestre für das Foto herhalten.

An unserem Zielhotel wartete bereits Diana, Thilos Frau auf uns. Sie musste wegen unserer Extraschleife zum Bahnhof etwas länger warten. Am Abend waren wir noch lecker gemeinsam Fisch essen und hatten eine Menge zu erzählen. Im Lokal war man sehr verständnisvoll und wartete mit dem zusammen räumen bis wir gegangen waren.  


Morgen geht es dann nach Venedig.

Stay tuned,
Gimli

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