Mit Blaubeeren und Ebbelwoi zur Erlenbachquelle

Wie Ihr auf dem Bild oben seht, ist ein Kani mit Ebbelwoi dabei. Das heißt, dass ich wieder mit meinem Schwager Obi unterwegs war. Obi wohnt in Nieder-Erlenbach, den nördlichsten Stadtteil von Frankfurt. Ja, es gehört zu Frankfurt, auch wenn es mit 06101 die Vorwahl von Bad Vilbel hat. Interessanterweise hat Offenbach mit 069 dieselbe Vorwahl wie Frankfurt. Aber das nur am Rande. Nieder-Erlenbach liegt am Erlenbach und wo der eigentlich herkommt, dass wollten wir uns heute mal anschauen.

Wir haben uns heute morgen am Rathaus in Nieder-Erlenbach getroffen und von dort ging es am Erlenbach entlang in Richtung Bad Homburg. Am Kurpark schauten wir uns die russisch-orthodoxe Allerheiligen-Kirche an, die im Jahr 1899 fertiggestellt wurde.

Weiter ging es in den Taunus und rauf zum Römerkastell Saalburg, eines der am besten erforschten und vollständig reustaurierten Kastelle. Seit 2005 gehört es zum UNESCO-Weltkurlturerbe.

Nach einer Pause mit Ebbelwoi, Blaubeerren und Waffeln ging es auf den zweiten Teil unseres 8 Kilometer langen Anstiegs von Bad Homburg weiter. Ein Zwischenziel war das Kleinkastell Heidenstock, welches ein Außenposten der Saalburg auf dem Limes war. Die letzten 300 Meter mussten wir unsere Räder schieben, da diese für den Trail nicht geeignet waren. Die Mühe wurde aber mit einer tollen Aussicht ins Usatal belohnt.

Vom Kleinkastell war es nicht mehr weit zur Erlenbachquelle. Mein Navi meinte plötzlich – hier jetzt links und wir schauten etwas ungläubig auf den Trampelpfad, der so mit 19% Steigung den Hang hinaufführte. Okay, also schoben wir wieder unsere Räder den Berg hinauf. Obi meinte, hoffentlich laufen wir nicht an der Quelle vorbei und bei einem Blick aufs Handy sahen wir, dass wir fast schon zu weit waren. Also Räder abgestellt, zu Fuß nach der Quelle gesucht und gefunden. Auf einem Schild erfuhren wir, dass sich der Erlenbach von hier 29 km durch die Landschaft schlängelt und bei Bad Vilbel in die Nidda mündet.

Nach ein paar Metern weiter aufwärts schieben, haben wir dann wieder einen für unsere Räder befahrbaren Weg gefunden und es ging über Oberursel zurück nach Hause.
Kurz vor Oberursel bewunderten wir noch die über 170 jährigen „jugendlichen“ Mammutbäume. Es ist schon erstaunlich, zu was die Natur imstande ist.


Es war wieder eine sehr schöne gemeinsame Tour!

Bis bald,
Gimli

2 Gedanken zu „Mit Blaubeeren und Ebbelwoi zur Erlenbachquelle“

  1. Ach, es war mal wieder schee, wie der Frankfurter so sagt. Und ich weiß jetzt endlich, wo der Bach herkommt, der durch unser Dorf fließt! Und dass ich die Tour dann auch noch mit warmen Knien fahren durfte?? Kaum auszuhalten und kann nur von nem schönen Äppler im Wald getoppt werden. Gruss Obi PS: … oder wie Goethe schon gesagt hat: „hier bin ich Mensch, hier darf ich sein“

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