100 Jahre Opelrennbahn

Herrentag – klar, dass ließen Obi und ich uns nicht nehmen, heute eine tolle Radtour zu machen. Das Wetter lieferte die besten Vorraussetzungen, dass heute der mitgenommene Ebbelwoi besonders lecker schmecken wird.

Obi ist ja ein großer Fan davon, bei der Brotzeit auch ein hart gekochtes Ei zu essen. Bei unserer ersten Tour hatte er für mich auch eins dabei. Ich sagte ihm, dass ist nicht so mein Ding. Aber ich sagte ihm, dass ich gerne auf einem belegten Brötchen ein paar Scheiben Ei mag.
Als ich heute morgen meine Sachen für die Tour zusammenpackte, fiel mir mein Eierschneider in die Hände und ich dachte mir: ‚Mensch, frag doch mal den Obi, ob er Dir heute auch ein gekochtes Ei mitbringt.‘
Daraus entstand dann der folgende Dialog:

Mist, Überraschung verkackt und so kam es, dass auf unserer heutigen Tour zwei Eierschneider dabei waren.

Treffpunkt war heute bei mir, da es in südliche Richtung ging. Ich hatte die Gelegenheit, Obi meinen eigentlichen täglichen Weg mit dem Rad zur Arbeit zu zeigen und das es angenehme Möglichkeiten gibt, quer durch Frankfurt zu fahren.
Den Main überquerten wir auf dem Hohlbeinsteg und machten auf der Brücke noch schnell ein paar obligatorische Skylineaufnahmen.

Über die Mörfelder Landstraße ging es dann zum Stadtwald und über Zeppelinheim nach Walldorf, wo wir einen Stop bei der KZ-Gedenkstätte Walldorf machten. Das ehemalige Konzentrationslager war ein Außenlager des KZs Natzweiler-Struthof im Elsass.

Der Stop hat uns Beide nachdenklich gemacht und es ging erst mal ruhig weiter. Beim Flughafen kamen wir an der Startbahn West vorbei und es ging weiter in Richtung Königstädten.
Im Wald südlich von Rüsselsheim erreichten wir unser heutiges Ziel, die alte Opelrennbahn. Die Rennbahn wurde von der Adam Opel AG 1919 errichtet. 1920, also vor 100 Jahren, feierte die Rennbahn ihre sportliche Premiere. Sie galt in den 20er (‚tschuliging 1920er) Jahren, als eine der schnellsten Rennbahnen Europas, auf der Durchschnittsgeschwindigkeiten von 140 km/h erreicht wurde.

Weiter ging es nach Rüsselsheim. Wir waren immer noch auf der Suche nach einem schönen Ort, wo wir unsere Brotzeit machen konnten. Diesen fanden wir in der Festung von Rüsselsheim. Ein Eierschneider kam zum Einsatz und ja, der Ebbelwoi war sehr lecker.

Zurück ging es am nördlichen Mainufer entlang. In Sindlingen wechselten wir über die Werksbrücke West nochmal aufs südliche Mainufer. Wir nahmen dann aber die Leunabrücke, um wieder ans nördliche Ufer zu kommen, denn die Fähre in Höchst wollten wir uns heute, bei den Menschenmassen, die unterwegs waren, nicht antun.
Das führte uns auch zu unserer nächsten Überlegung. Macht es heute wirklich Sinn, an der Nidda entlang zu fahren? Gut, dass ich heute mit Obi unterwegs war. Das ist sein Block, hier kennt er sich aus. Wir fuhren stattdessen nördlich in Richtung Eschborn und dann durch Felder zurück.
Gute Entscheidung!


Es war eine tolle Herrentagstour.
Bis bald,

Gimli

3 Gedanken zu „100 Jahre Opelrennbahn“

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