Schwimmen im Rhein

Gestern beim Frisbeescheibenwerfen mit Scoobi sprachen wir darüber, dass es cool wäre, eine Radtour zu machen. Eigentlich wollte Scoobär mit Lennart zum Discgolf, aber zu zweit macht es auch keinen richtigen Spaß. Aber wo sollte es hingehen. Bei den warmen Temperaturen, irgendwas mit Baden. Scoobi fiel da ein schönes Plätzchen am Rhein ein. Lennart, den wir zwischenzeitlich gefragt hatten, gefiel die Idee auch. Also nahmen wir bei mir auf den Balkon platz und bei einem Radler und alkoholfreien Hefe wurde die heutige Tour geplant.

Die komplette Tour mit dem Rad zu fahren, wäre etwas zu weit, denn wir wollten auch etwas am Rhein chillen. Daher planten wir für die Tour die An- und Abreise mit der Bahn ein. Wir verabredeten uns für 10 Uhr am Hauptbahnhof und fuhren mit dem Regionalexpress nach Mörfelden.

Über Worfelden, Büttelborn, Dornheim und Leeheim ging es immer auf Radrouten zum Altrhein und dann zu einem schönen Sandstrand an den Rhein. Da der Ort nicht mit dem Auto erreichbar ist, zieht es keine Menschenmassen an diesen Ort.

Das Bad im Rhein ist sehr erfrischend. Wir blieben aber immer in Ufernähe, denn die Strömung sollte man nicht unterschätzen. Scoobi schwomm gefühlte 10 Kilometer und blieb doch immer an der gleichen Stelle.

Am frühen Nachmittag verließen wir unsere Chillout-Area am Rhein und zwischenzeitlich kamen doch einige Menschen an den Strand. Da Schwimmen bekanntlich hungrig macht, recherchierten wir auch ein Lokal, wo wir uns stärken konnten. War gar nicht so einfach, etwas zu finden, was durchgängig geöffnet hat. Viele Lokalitäten machen nach dem Mittag zu und erst abends wieder auf. Auf der Internetseite der Sportklause Geinsheim wurden wir fündig. Diese sollte durchgängig geöffnet haben.

Wir fuhren die 10 Kilometer nach Geinsheim und trafen unterwegs auf mysteriöse riesige Satellitenschüsseln. Was haben diese wohl zu bedeuten? Eine Recherche im Internet ergab, dass es sich um eine Satellitenmessstelle der Bundesnetzagentur handelt, um den Weltraumfunk zu messen.
In Geinsheim an der Sportklause wurden wir leider enttäuscht. Geschlossen wegen Betriebsferien! Diese Information stand leider nicht auf der Webseite. Nun gut, dann versuchen wir unser Glück in Trebur.

Als wir eine Straße überqueren mussten, fiel Scoobi ein Schild auf. Nach links ging es zum „Fischmaster“. Die interessante Information stand kleingedruckt darunter – „Biergarten“. Wir probierten den Biergarten mal aus und waren begeistert von den Fischgerichten. Ist ja auch kein Wunder, der Biergarten liegt fasst am Nordsee:

Auch die Wespen sind vom Essen begeistert. Einer Wespe bin ich etwas zu nahe gekommen, was sie mich auch spüren ließ. Ich war aber nicht der Erste, dem dass hier passiert ist und zur Erstversorgung wurde mir schnell eine Zwiebel gebracht.

Nach dem köstlichen Mahl machten wir uns auf das letzte Stück nach Rüsselsheim. Da die alte Opelrennbahn fast auf dem Weg lag, machten wir hierhin noch einen kleinen Abstecher. Wir fuhren durch das ehemalige Oval. Eine Strecke für Crosserfreunde, da diverse umgefallene Bäume den Weg versperren und am Ende wartet noch die Steilwand, wo das Rad hoch muss.


Weiter ging es zum Bahnhof in Rüsselsheim und wir mussten nicht lange auf die S-Bahn warten. Die Zeit reichte auch noch für ein Eis.
Für diese Tour auf alle Fälle ein Handtuch und Badesachen nicht vergessen.

Bis bald,
Gimli

PS: Eine kleine Beobachtung, die ich noch im Biergarten machte, will Euch noch zeigen. Es ist immer wieder beeindruckend, mit welchen riesigen Sachen sich Ameisen abschleppen können:

Schwer hat die Ameise zu tragen

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